Fünen - Dänemark
Wie jedes Jahr durfte auch in diesem Jahr der Dänemark-Urlaub nicht fehlen. Nachdem wir jahrelang in Richtung Jütland gefahren waren und die Urlaube fast immer an der Nordsee verbracht hatten, fiel in diesem Jahr unsere Wahl auf Fünen.
15.09.2007
Abfahrt kurz nach 6.00 Uhr. Es ist kalt und sehr windig. Wir kommen nur mühselig voran, da wir dieses Mal die Fahrräder mitgenommen haben. Um 11.30 Uhr überqueren wir die "Grenze". Um 14.00 Uhr sind wir bei der Schlüsselausgabe - bekommen sie aber nicht, weil wir zu früh sind. Also ab zum Ferienhaus - schon mal schauen. Mich überkommt ein leiser Verdacht - ich habe keine Parabolantenne gesehen.....
Erst einmal zum Einkaufen nach Otterup. Zurück zur Schlüsselausgabe und dann zum Ferienhaus. Es ist hübsch eingerichtet und gemütlich, aber mein Verdacht bestätigt sich - es gibt keine Parabolantenne - also 1 Woche lang kein TV! Auch gut. Was bin ich froh, dass ich dieses Mal das Häuschen nicht ausgesucht habe *lach*.
Alles ausgepackt und verstaut - die Woche Dänemark-Urlaub kann beginnen.
16.09.2007
Nach einer unruhigen Nacht - 1,40 m Bett mit nur einer Matratze - sind wir bereits um 7.30 Uhr auf. Nach dem Frühstück machen wir die Fahrräder startklar. Auf geht es zur 1. Tour. Wir wollen nach Embaerodde - durch die Heidelandschaft zum Leuchtturm. Leider sind die unbefestigsten Wege eher etwas für ein Mountainbike und so werden wir teilweise tüchtig durchgeschüttelt. Der Anblick des Leichtturms entschädigt uns aber.


Das Wetter ist prima, wenn nur nicht dieser starke Wind wäre, der uns dann auch davon abhält, mit dem Fahrrad noch nach Otterup zu fahren - also zurück zum Ferienhaus. Etwas ausruhen und die Sonne genießen an einer windgeschützten Ecke. Wir fahren dann mit dem Auto nach Otterup. Allerdings ist hier angesichts der geschlossenen Geschäfte nichts los. Zurück am Ferienhaus fahren wir dann noch einmal mit dem Fahrrad zum Strand. Leider sind die 300 angegebenen Meter zum Strand erheblich weiter, da vom Ferienhaus kein direkter Weg dorthin führt. Wenigstens einmal möchte ich doch mit den Füßen ins Wasser - brrrrrr.... lausig kalt. Wer hier die kilometerweiten langen breiten Sandstrände der Nordsee erwartet, wird hier bitter enttäuscht. Ein schmaler Sandstrand - durchsetzt von Steinen und Muscheln ist hier alles - schade.
17.09.2007
Heute ist es fast windstill, was uns dazu veranlasst, eine Fahrradtour zu unternehmen. Unser Ziel Flyvesandet. Also - die Fahrräder starklar und los geht es. Wir fahren über Otterup und durch einige Ortschaften nach Flyvesandet. Unterwegs halten wir immer an - irgendetwas kommt uns immer vor die Kamera.



Gegen Mittag erreichen wir Flyvesandet - auf dem Weg dorthin haben wir etliche Haselnüsse gesammelt, die wir am Wegrand gefunden haben. Flyvesandet präsentiert sich bei strahlendem Sonnenschein. Aber auch hier lädt der Strand nicht wirklich zum Baden ein. Nach kurzer Rast machen wir uns also auf den Rückweg.

Ich muss strampeln wie verrückt - das kann doch nicht sein - warum strengt denn das so an? Ursache - mein Sattel rutscht immer wieder nach unten. Zum Glück hat mein lieber Mann immer das richtige Werkzeug dabei und somit ist der "Schaden" schnell behoben.

Weiter geht es Richtung Ferienhaus. So ganz allmählich meldet sich da das Hinterteil - hoffentlich sind wir bald da.
Ah, da tauchen schon die Fahnen auf, die das Feriengebiet anzeigen. Also die letzten Kräfte werden mobilisiert und nach 50 km sind wir wieder zurück.
18.09.2007
Heute ist mein lieber Mann vor mir auf. Ich schlafe noch nicht besser. Das Bett ist schmal, die Matratze ziemlich weich und morgens muss man sich erst "sortieren" - sprich der Rücken tut schon ziemlich weh.
Heute geht es nach Odense - der Heimatstadt von Hans Christian Andersen.
Die Altstadt ist malerisch und erinnert ein wenig an den alten Stadtkern von Schleswig.

Die Besichtigung des Hans Christian Andersens-Museum schenken wir uns - 15,00 € pro Person muss nicht sein.

Stattdessen genießen wir den Spaziergang durch die Fußgängerzone. Was uns auffällt, dass es erstaunlich viele Frisörläden und Schuhgeschäfte gibt. Von dem üblichen Udsalg, den wir eigentlich auf jedem unserer Dänemark-Urlaube gesehen haben, ist hier in Odense kaum etwas zu spüren - schade, da kann man mit unter sehr gute Schnäppchen machen.
Nach einem Kaffee und einem Burger bei McDonald's machen wir noch einen Spaziergang durch den Stadtpark.


Hier sehen wir ein Schwanenpaar mit 4 Jungschwänen - das sieht man nicht mehr häufig.
Zurück am Ferienhaus nimmt der Wind leider wieder erheblich zu, so dass eine Abendrunde auf dem Fahrrad wohl ins Wasser fällt.